Selbsterfahrung

Bei der Entwicklung einer therapeutisch einfühlsamen und effektiven Haltung wird der Selbsterfahrung eine besondere Bedeutung in der Ausbildung der AWKV beigemessen. Im Umfang von mind. 120 Stunden werden – in kleinen Gruppen– persönliche Voraussetzungen für das therapeutische Erleben und Handeln (v.a. Beziehungsgestaltung, emotionales und motivationales Erleben, im Alltag und in Therapieprozessen aus persönlich-biografischer Perspektive) reflektiert und ggf. modifiziert. Die Selbsterfahrung in der Ausbildung ist von einer Therapie im engeren Sinne abzugrenzen. Leitlinie der Selbsterfahrung ist die Entwicklung einer therapeutischen Haltung, die den Umgang mit v.a. schwierigen Therapiesituationen effektiv meistern lässt.

Die Selbsterfahrung findet i.d.R. in 20stündigen Seminaren statt, verteilt über 3 Jahre. Auf Wunsch der Teilnehmer können diese Seminare oder Teile davon auch außerhalb der Ausbildungsstätte (mit Übernachtungsmöglichkeiten) stattfinden.

Die Selbsterfahrungsgruppen werden von ausgewählten Selbsterfahrungsleitern der AWKV durchgeführt, die über langjährige Erfahrung in der Tätigkeit als Dozent und Supervisor verfügen.