Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung beginnt nach dem Kolloquium und umfasst mindestens 600 Behandlungsstunden. Dabei führen die Ausbildungsteilnehmer Psychotherapien in den Ambulanzen der AWKV unter Supervision durch (in Ausnahmefällen auch in kooperierenden Lehrpraxen). Mindestens 150 Behandlungsstunden sind als  Langzeittherapien (45 Std. und mehr) durchzuführen.
Alle Behandlungsfälle werden vom Ambulanzleiter in einem Indikationsgespräch ausgewählt; anschließend erhalten die behandelnden Therapeuten eine protokollierte Empfehlung.
Die Therapiesitzungen sind mit kurzen Zusammenfassungen zu dokumentieren; ein hierfür vorgesehener Bogen nach Vorlage der AWKV-Ambulanz soll dies vereinfachen.
Spätestens nach jeder 4. Therapiestunde muss eine Supervisionssitzung folgen. Zur Veranschaulichung des Therapiegeschehens für die Supervision sind die Psychotherapien per Video aufzunehmen; in jedem Therapieraum stehen hierfür die technischen Voraussetzungen (Kamera und Monitor) zur Verfügung.

Die im Rahmen der praktischen Ausbildung bei der AWKV durchgeführten Psychotherapien werden im Rahmen des Ermächtigungsverfahrens von den allgemeinen gesetzlichen Krankenkassen vergütet. Die Ausbildungstherapeuten erhalten für ihre Ambulanztätigkeit ein Honorar.