Supervisor*innenfortbildung – zwischen Reflexion, Theorie und gemeinsamer Reise

vorne v.l.n.r.: Magdalena Rüger, Milena Bozinovic-Markovic, Dr. Johanna Leise, Neele Weber, Friederike Strüwing, Susanne Rohloff.
Auf diesem Foto und dennoch Teil der Fortbildung ist Brigitta Schick.
Unsere Fortbildung zu Supervisori*innen neigte sich dann doch recht schnell dem Ende zu – im November schlossen wir eine intensive und bereichernde gemeinsame Lernreise ab. Hinter uns liegen viele spannende Module, in denen wir nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gewachsen sind.
Im Mittelpunkt standen immer wieder die Reflexion des eigenen professionellen Handelns und die Entwicklung einer individuellen Identität als Supervisor*in. Durch die Videoanalyse von Supervisionen und Durchführen von Gruppensupervisionen unter Anleitung und wertvollem Feedback von Senior-Supervisor*innen konnten wir unsere Haltung, Interventionen und Rollen im Prozess kritisch betrachten, voneinander lernen, Unsicherheiten abbauen und gemeinsam üben. Besonders wertvoll war dabei die offene, vertrauensvolle Atmosphäre in der Gruppe – getragen von Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, die ihre Erfahrungen und Perspektiven eingebracht haben.
Auch die begleitenden theoretischen Inputs gaben immer wieder wichtige Impulse: Wir haben uns unter anderem mit verschiedenen Modellen der Supervision, mit rechtlichen Fragestellungen sowie mit den spezifischen Herausforderungen im Kinder- und Jugendbereich auseinandergesetzt. So entstand ein lebendiger Austausch und eine gelungene Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.
Neben all den fachlichen Aspekten war es vor allem das gemeinsame Üben und Reflektieren, das diese Fortbildung so besonders gemacht hat. Jede*r konnte die eigene Haltung schärfen, Unsicherheiten erkunden und neue Perspektiven auf die Rolle als Supervisor*in gewinnen.
Wir blicken zurück auf eine inspirierende Zeit, spannenden Diskussionen, gemeinsames Lernen und ein herzliches Miteinander in unserer vielfältigen Gruppe mit rundem Abschluss durch ein reflektiertes und kreatives Abschlusskolloquium!

vorne v.l.n.r.: Milena Bozinovic-Markovic, Dr. Sarah Hain, Silke Bunsendal, Neele Weber.
Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen hat Till Motzko die Fortbildung zum Supervisor.